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deko Repair Produktdaten

Hier findest du die Produktdaten von deko Repair — unserer emissionsarmen 2-K-Epoxidharz-Grundierung AgBB-geprüft, als Grundierung, Kratzspachtel und Mörtelharz, universell für Aufenthaltsräume geeignet.

Bitte beachten Sie die jeweils aktuellste Version der Produktinformation. Diese finden Sie hier zum Download.

deko Repair Sicherheitsdatenblatt

deko Repair Technisches Datenblatt

deko Repair Verpackung

Artikelnummer

Verpackung

Inhalt (kg)

VE/Palette

 

Kombi-Dose 

1 Kg

240

 

Kombi-Eimer

10 Kg

30

 

Hobbock

30 kg

12

deko Repair Produkteigenschaften

Mischungsverhältnis Gewichtsteile

A : B = 100 : 37 

(1 kg Beispiel: A 0,730 kg : 0,270 kg B)

Mischungsverhältnis Volumenteile

A : B = 100 : 40

Verarbeitungszeit

15 °C : 50 Min.

20 °C : 40 Min.

30 °C : 20 Min.

Verarbeitungstemperatur

Minimum 15 °C (Raum- und Bodentemperatur)

Härtungszeit (Begehbarkeit)

15 °C : 24 – 28 Std.

20 °C : 14 – 18 Std.

30 °C : 8 – 12 Std.

Härtung

2 – 3 Tage bis zur mechanischen Beanspruchbarkeit bei 20 °C

7 Tage bis zur chemischen Beanspruchbarkeit bei 20 °C

Überarbeitbarkeit

Nach 18 – 24 Stunden, spätestens jedoch nach 48 Stunden bei 20 °C

Verbrauch

Grundierung: ca. 0,250 – 0,400 kg/m² pro Auftrag

Kratzspachtelung: ca. 0,400 – 0,600 kg/m²

Farbton

gelblich klar

Haltbarkeit

12 Monate (originalverschlossen)

deko Repair Produktbeschreibung

deko Repair ist eine hochwertige, AgBB-geprüfte 2-K-Epoxidharz- Grundierung, die ohne Verwendung von Benzylalkohol hergestellt wird. Auch als Grundierung oder Sperrschicht, z.B. vor Oberbodenverlegungen, ist das Produkt äußerst emissionsarm und gemäß AgBB geeignet für Wohn- und Aufenthaltsräume.

 

deko Repair ist nach „Indoor Air Comfort Gold“ und Emicode EC1- Plus zertifiziert und erfüllt die Emissionskriterien für eine Gebäudezertifizierung nach DGNB, LEED oder BREEAM. „Indoor Air Comfort Gold“ stellt höchste Anforderungen an die Emission von flüchtigen organischen Bestandteilen und erfüllt nicht nur die deutschen Grenzwerte nach AgBB oder ABG, sondern auch die Emissionsvorschriften vieler anderer europäischer Länder.

 

deko Repair wird als Grundierung und Kratzspachtelung vor der Verlegung von emissionsarmen Epoxidharz- und Polyurethanharz-Belägen eingesetzt, bei Polyurethanbeschichtungen mit Zwischenabsandung. Mit geeigneten Sandmischungen können dickschichtige Reaktionsharzausgleichsmörtel hergestellt werden, die auch für dünne Estriche geeignet sind.

Aufgrund der hohen Benetzung des Untergrundes kann mit der Grundierung eine hochfeste Basis für nachfolgende Beschichtungen hergestellt werden.

deko Repair härtet mit normaler Geschwindigkeit und ist bei moderaten Temperaturen am nächsten Tag belegbar.

 

Die Grundierung deko Repair ist mechanisch sehr robust und weist eine gute Beständigkeit gegenüber verschiedenen Chemikalien auf. Die ausrangierte Grundierung ist beständig gegen Wasser, Salze, Salzlösungen, Alkalien und Laugen, Fette, Öle sowie verdünnte Mineralsäuren wie Salz- und Schwefelsäure. Kurzzeitige Beständigkeit ist gegeben gegen Lösemittel wie Benzin, Treibstoffe usw. Bedingte Beständigkeit ist gegeben bei konzentrierten Mineralsäuren, bei organischen Säuren wie Ameisensäure, Essigsäure, Milchsäure usw.

deko Repair Einsatzbereiche

  • als Grundierung und zur Herstellung von Kratzspachtelungen
  • als Grundierung vor der Verlegung von emissionsarmen Epoxidharzbelägen
  • zur Herstellung von emissionsarmen Sperrschichten
  • als dickschichtige Ausgleichsschichten zur Vorbereitung des Untergrundes
  • für emissionsarme Kunstharz-Estriche

deko Repair Produktmerkmale

  • Total Solid nach GISCODE (Prüfverfahren Deutsche Bauchemie)
  • sehr emissionsarm
  • universell anwendbar
  • wirtschaftlich
  • hydrolyse- und verseifungsbeständig
  • geeignet bei beheizten Fußbodenkonstruktionen
  • mit feuergetrockneten Quarzsand füllbar
  • hart und verschleißfest
  • frei von lackschädlichen Substanzen
  • sehr hohe Haftung
  • AgBB-konform und für Aufenthaltsräume geeignet
  • EC 1 plus geprüft

deko Repair Technische Daten

Viskosität – Komponente A+B

500 mPas 

DIN EN ISO 3219 (23 °C)

Dichte – Komponente A + B

1,10 kg/l

DIN EN ISO 2811-2 (20 °C)

Haftzugfestigkeit

> 1,5 N/mm² 

DIN EN 1542

Shore-Härte D 

ca. 80

DIN 53505 (nach 7 Tagen)

In Versuchen ermittelte Werte sind Durchschnittswerte. Abweichung zur Produktspezifikation möglich.

 

Für nachfolgende Ergebnisse liegen externe Prüfzeugnisse vor:

Zertifiziert emissionsarm nach „Eurofins Indoor Air Comfort Gold“ und Emicode

EC1 Plus-Label. AgBB-konform.

Prüfung der Radondichtigkeit als Kombination aus Grundierung und Ausgleichs- bzw. Sperrschicht: > 1,8 mm radondicht.

deko Repair Werkzeuge & Hilfsmittel

  • Schutzabdeckung für Mischplatz sowie Klebebänder
  • Rührwerk mit einstellbarer Rührleistung U/Min. (ggf. Ersatzgerät)
  • Rührer / Rührwerkzeug 120 mm,  oder in entsprechender Größe
  • saubere Eimer/ Mörtelkübel in ausreichender Größe zum Umfüllen / Umtopfen
  • Industriesauger > 2.000 W.
  • Kehrmittel, Messwerkzeuge
  • Walze, deko Allround-Roller, 6 mm und / oder 8mm
  • Rakel, deko Squeegee Frame und, deko Notched-Squeegee-Strip 4mm
  • Schutzhandschuhe
  • Schutzbrille
  • Verlängerung / Profilverlängerung, deko Pole, für Rakel und Walzen
  • Nagelschuhe, deko Spike Shoes
  • Zange / Schraubendreher / Spachtel zum Öffnen der Gebinde
  •  

deko Repair Untergrundprüfung

Nicht ausreichend ebenflächige, saugfähige, mineralische Untergründe mit kugelgestrahlter oder rauer Oberfläche

Der Untergrund muss trocken, sauber, frei von Trennmitteln und mechanisch zur Aufnahme von Epoxid Belägen vorbereitet sein.

Untergründe mit z.B. erhöhter Rautiefe oder Schüsselungen am Estrich müssen zwingend ausgeglichen werden. 

Entweder mineralisch mit der Haftbrücke deko Cross  ca.- Verbrauch von  170 – 270 gr/m² und einer speziellen abgestimmten teilmineralischen Ausgleichsschicht deko Level ca.-Verbrauch von 1,8 – 2,0 Kg/ m²/ mm – unsere Empfehlung liegt bei ca. 8 Kg/m². 

Oder mit einer gemischten Kratzspachtelung aus 2 Teilen  deko Tile / deko Repair und 1 Teil  feuergetrockneten Quarzsand der Sieblinie 0,1 – 0,3 mm. Verbrauch ca. 1,5- 1,6 kg/m²/mm. Die Kratzspachtelung erfolgt mittels Spachtelkelle / Glättekelle im Blattmaß von ca. 280 x 130 mm oder einem speziellen Glätterakel mit Stiel bei größeren Flächen.

Die fertige Mischung wird scharf über das Korn abgezogen. 

Ebenheit

Der Systemaufbau / Belagsaufbau soll ausreichend vorbereitet werden und die Ebenheit der zu bearbeitenden Fläche ist vor Ausführung der Leistung ausreichend zu prüfen.

Maßtoleranzen im Hochbau werden entsprechend der DIN 18202 am einfachsten und üblichsten durch Einzelmessung mit der Richtlatte und einem Messkeil durchgeführt.

Als zweckmäßigstes Verfahren zur stichprobenartigen Kontrolle der Ebenheit einer Fläche hat sich die Messung mit einer Richtlatte und einem Messkeil bewährt. Die Richtlatte wird hierbei auf die zu prüfende Fläche aufgelegt und nicht lot- oder waagerecht ausgerichtet.

Durch Verschieben der Richtlatte wird nun an unterschiedlichen Messstellen das Stichmaß am tiefsten Punkt zwischen zwei Hochpunkten gemessen. Der Messpunktabstand ergibt sich für jede Einzelmessung aus der Lage der beiden Hochpunkte. Für die Auswertung der Messung ist für jeden Messpunktabstand der zugehörige Grenzwert für die Ebenheitsabweichung nach Tabelle 3 der DIN 18202 bzw. durch Interpolation zu ermitteln. Die gemessenen Stichmaße werden mit den ermittelten Grenzwerten für die Ebenheitsabweichung verglichen.

Hilfsweiser Auszug der Maßtabelle der DIN 18202

Die geforderten Werte der Tabelle 3 zur DIN 18202 sind wie im wesentlichen nachfolgend aufgeführt bei der Prüfung zu beachten:

Nach Spalte 4,  Zeile 3 Estriche und Nutzestriche Messpunktabstand bei 1 m (Richtlatte)  darf der Stichpunkt  4 mm nicht überschreiten.

Nach Spalte 6,  Zeile 3 Estriche und Nutzestriche Messpunktabstand bei 2 m (Richtlatte) darf der Stichpunkt  6 mm nicht überschreiten.

Nach Spalte 4,  Zeile 4 erhöhte Anforderungen an Estriche und Nutzestriche Messpunktabstand bei 1 m (Richtlatte)  darf der Stichpunkt  3 mm nicht überschreiten.

Nach Spalte 6,  Zeile 4 erhöhte Anforderungen an Estriche und Nutzestriche Messpunktabstand bei 2 m (Richtlatte) darf der Stichpunkt  5 mm nicht überschreiten.

Weitere Prüfungen am Untergrund:

Prüfung am Untergrund auf Saugfähigkeit, Tragfähigkeit, ausreichend Zug- und Druckfestigkeit. Mögliche Trennschichten durch Öle, Farbreste, Verschmutzungen, frei von schwach haftenden Bestandteilen etc. Auf Raum- und Bodentemperatur, auf den Taupunkt, den Haftzug und nach der Bearbeitung mittels Kugelstrahlarbeiten, die Rauhtiefe.

Der zu bearbeitende Untergrund ist in der Regel gründlich mit Diamantwerkzeug oder Kunstdiamantwerkzeug (PKD-Werkzeuge), zu schleifen, mit einem leistungsstarken Sauger (>2.000 Watt) abzusaugen und von nichtanhaftenden Stoffen zu befreien. Estrichfugen und Schwindfugen sind fachgerecht kraftschlüssig zu verschließen. Gebäudedehnfugen sind entsprechend anzulegen und auf den Systemaufbau / den Beschichtungsaufbau bezüglich der Profilauswahl anzupassen.  Auf eine  einfache und saubere Anarbeitung an das Profil sollte bereits bei der Profilauswahl geachtet werden.

Stark saugfähige Untergründe und schwache und leicht sandende Untergründe sind ggf. vorher mit einem niedrigviskosen Grundierharz zu verfestigen. Je nach Untergrund empfehlen wir ein dafür vorgesehenes Grundier-System. 

Der Verbrauch für ein niedrigviskoses EP-Grundierharz ist durchschnittlich, je nach Beschaffenheit und Saugfähigkeit des Untergrundes mit 130 gr/m² bis zu 400 gr/m² EP-Harz zu berücksichtigen. Je höher die Porigkeit der zu bearbeitenden Ebene, desto höher der Verbrauch.

Die Hinweise der Fachverbände, wie die BEB-Arbeitsblätter KH-0/U und KH-0/S, in der aktuellen Fassung sind in Ihrer jeweils gültigen Fassung zu beachten.

Nicht saugende und glatte Untergründe

Bei nicht saugfähigen Untergründen wie z.B. Fliesen, Naturstein, Kunstharzbelägen müssen vorher durch eine intensive und ausreichende  Grundreinigung diese von haftungsmindernden Stoffen gänzlich befreit werden um schichtbildende Emulsionen, Öle, Farbrückstände oder sonstige Trennmittel zu entfernen. 

Ansonsten gilt, den Untergrund gründlich reinigen, anschleifen und gründlich mit einem Hochleistungssauger (ideal >2,000 Watt), absaugen.

Die Beschichtung von Gussasphalt wird mit Epoxidharzen nicht empfohlen

Bei Grundsätzlichen Fragen bitte eine Beratung einholen!

Untergrundvorbereitung – Grundsätzliches 

Der zu beschichtende Untergrund muss eben, trocken, staubfrei, ausreichend zug- und druckfest und frei von schwachhaftenden Bestandteilen sein. Haftungsmindernde Stoffe wie Fett, Öl und Farbrückstände sind vorher durch geeignete Maßnahmen zu entfernen. 

deko Tile-AgBB kann nach einer Entölung mit deko Spezial Cleaner als Ölentferner auf dem mattfeuchten Untergrund als Haftbrücke eingesetzt werden.

Die Hinweise in der Produktinformation der empfohlenen Grundierungen wie deko Base, deko Tile und deko Repair für den jeweiligen Aufbau, sind zu beachten.

Es ist zwingend darauf zu achten, dass die Flächen nicht verschmutzt oder mit haftungsfeindlichen Stoffen kontaminiert sind/werden.

Das Betreten der Oberflächen sollte nur durch das Beschichtungspersonal in sauberen, hellen Schuhen und sauberer Kleidung erfolgen. Zum Schutz gegen Bestandteile organischer oder anorganischer Form ist ein Einweganzug für die finalen Beschichtungsleistungen empfehlenswert.

Untergrundvorbereitung

Die Untergrundvorbereitung erfolgt durch gründliches Schleifen,  Kugelstrahlen oder ggf. Diamantschleifen und sorgfältig absaugen bzw. entfernen des Schleif-  oder Strahlgut.

Nähere Beschreibungen zur Untergrundbearbeitung und zur Grundierung sind in dem jeweiligen technischen Datenblatt von deko Base, deko Tile und deko Repair enthalten und nachzulesen.

deko Repair Belagsaufbau

Herstellen einer radondichten Ausgleichs- bzw. Sperrschicht-Grundierung mit 

deko Repair, Verbrauch ca. 0,6 kg/m².

Ausgleichs- bzw. Sperrschicht mit deko Repair und deko Quarzsand der Sieblinie 0,3-0,8 mm im Mischungsverhältnis 1 : 2 Gewichtsteile, Verbrauch Mischung ca. 2,8 bis 3,0 kg/ m².

Nach Reaktion und Härtung können weitere EP-Beschichtungen je nach Bedarf aufgetragen werden.

deko Repair Mischen

Bei Einzelverpackungen  der Komponenten und Kombi-Gebinden liegt in einer Gebindekombination das werkseitig aufeinander abgestimmte Material im richtigen Mischungsverhältnis vor. Das Gebinde der Komponente B hat ausreichendes Volumen zur Aufnahme der gesamten Menge von Komponente A. Die Komponente A wird restlos in das Härter-Gebinde B hinzugefügt. 

Die Vermischung erfolgt maschinell mit einem langsam laufenden Rührwerk mit 200 bis 400 U/min, und soll mindestens 2 bis 3 Minuten betragen, bis eine homogene, schlierenfreie Masse entsteht. 

Zur Vermeidung von Mischfehlern wird empfohlen, das Harz-/Härter-Gemisch grundsätzlich in ein sauberes Gefäß umzuleeren („Umtopfen“) und nochmals kurz zu mischen, um eine vollständige Homogenisierung zu gewährleisten.

So wird ausgeschlossen, dass nicht ausreichend vermischte Anhaftungen vom Randbereich des Gebindes verarbeitet werden. Diese reagieren ggf. nicht aus.

Die Verarbeitungszeit darf 40 Minuten bei ca. 20 °C (siehe Tabelle „Verarbeitungszeit“) betragen.

deko Repair Herstellen von Kratzspachtelungen und Mörteln

Kratzspachtelung:

1,0 kg deko Repair Grundierharz

0,5 – 0,8 kg deko Quarzsand der Sieblinie 0,1-0,5mm

Epoxidharz-Mörtel:

1,0 kg deko Repair Grundierharz

8,0 – 12,0 kg deko Quarzsand der Sieblinie 0,7-1,2mm

Bei der Zugabe von Zuschlagstoffen ist das 2K-Bindemittel beider Komponenten ausreichend zu mischen, dann wird der Zuschlag (feuergetrockneter Quarzsand) zugegeben. Die Zugabemenge des Mischsandes erfolgt nach der gewünschten Konsistenz und sollte um Mischfehler zu vermeiden mit einem Zwangsmischer gearbeitet werden.

deko Repair Verarbeitung

Grundierung

Die Verarbeitung als Grundierung erfolgt sofort nach dem Mischen mit dem Rakel, Spachtel oder mit der deko Allround-Roller, 6 mm. Das Material in gleichmäßig geschlossener Schicht auf den Untergrund auftragen. Bei starker Saugfähigkeit des Untergrundes wird eine zweite Schicht oder eine satte Kratzspachtelung zur Erzielung eines dichten Untergrundes empfohlen. Für optimale Haftung wird empfohlen, die Fläche im frischen Zustand mit Quarzsand (Sieblinie 0,3/0,8 mm) abzustreuen. Dies muss zwingend durchgeführt werden, wenn die nachfolgenden Beschichtungsarbeiten später als 48 Stunden nach der Grundierung aufgebracht werden. Innerhalb der Reaktionszeit von 48 Stunden kann je nach Belastung ohne Abstreuung und Zwischenschliff weiter gearbeitet werden.

Achtung: Topfzeitende nicht erkennbar! 

Nach der Reaktion im Gebinde einer Topfzeitüberschreitung  darf das Produkt nicht mehr verarbeitet werden. Es sind die zu bearbeitenden Flächen entsprechend so vorzubereiten, dass eine zügige und ungebremste Bearbeitung erfolgt. 

Kratzspachtelung

Zur Glättung des Untergrundes sowie zum kompletten Porenschluss wird vor dem Auftragen einer Beschichtung eine Kratzspachtelung aufgebracht. Diese kann mit einer Traufel, Metall- oder Gummirakel aufgezogen werden. Die Konsistenz der Kratzspachtelung muss der Saugfähigkeit an den Untergrund angepasst werden und so eingestellt sein, dass das Material gleichmäßig verläuft.

Grundierspachteln

Grundierungen können gleichzeitig als Glättspachtel aufgetragen werden, wenn sichergestellt ist, dass in einer Schicht ein ausreichender Porenschluss für nachfolgende Beschichtungen erreicht wird. Üblicherweise können Grundierspachtelungen mit 0,5 kg deko Quarzsand 0,1 – 0,5 mm je 1 kg Bindemittel gefüllt werden. Der Auftrag erfolgt mit dem glatten Gummirakel bei einem Verbrauch von ca. 0,7 bis 1,0 kg/m², abhängig von der Rautiefe des Untergrundes.

Epoxidharz-Mörtel

Zur Herstellung von Reaktionsharz-Mörteln und Estrichen ist das Harz gemäß der Empfehlung zu mischen. Die Verarbeitung muss unverzüglich nach dem Mischen erfolgen, denn bei Wartezeiten reagiert das Harz, was die Verarbeitung erschwert. Je nach Aufgabe wird das Material aufgebracht, verteilt und geglättet. Den Mörtel mit einer Latte abziehen, mit der Glättekelle verdichten und glätten. 

Die Temperatur an Boden und Luft darf 15 °C nicht unterschreiten und die Luftfeuchtigkeit darf nicht über 75 % betragen. Die Temperaturdifferenz zwischen Boden- und Raumtemperatur sollte kleiner 3 °C sein, damit die Härtung nicht gestört wird. Tritt eine Taupunktsituation auf, kann eine reguläre Trocknung nicht erfolgen und es treten Härtungsstörungen und Fleckenbildung auf. Die angegebenen Härtezeiten beziehen sich auf 20 °C, bei tieferen Temperaturen verlängern sich die Verarbeitungs- und Härtungszeiten, bei Temperaturerhöhung werden diese verkürzt.

Besondere Hinweise

Von der „Verharzung“ der Estrichfugen/Schnittfugen im Beton mit purem 2K-Grundierharz oder mit deko Flow Stop Stellmittel gefülltem Epoxidharz wird abgeraten. 

Im Laufe der Zeit zeichnen sich hierdurch diese Stellen an der Oberfläche ab. 

Die Ausführung sollte immer mit dem entsprechenden deko Grundierharz in Kombination mit deko Quarzsand, z.B. 0,1-0,5 mm oder deko Quarzsand 0,3-0,8 mm, erfolgen. Hierzu wird empfohlen, je nach Fugen- oder Schnittbreite mind. 1 bis 3 Gew.-Teile Füllstoff zuzugeben.

deko Repair Reinigung

Zur Entfernung von frischen Verunreinigungen und zur Reinigung von Werkzeugen sofort nach Gebrauch Verdünnung wie  Äthanol, Aceton, Spiritus oder andere Alkoholreiniger verwenden.

Für die Reinigung der mit dekofloors systems – Beschichtungsprodukten und -Versiegelungen erzeugten Bodenflächen liegt eine separate Reinigungs- und Pflegeempfehlung vor.

deko Repair Lagerung

Trocken, wenn möglich frostfrei lagern. Ideale Lagertemperatur 10 bis 20 °C. Vor Verarbeitung auf geeignete Verarbeitungstemperatur bringen. Anbruchgebinde dicht verschließen und baldmöglichst aufbrauchen.

deko Repair Besondere Hinweise

Das Produkt unterliegt der Gefahrstoffverordnung, Betriebssicherheitsverordnung sowie den Transportvorschriften für Gefahrgut. Die erforderlichen Hinweise sind im DIN-Sicherheitsdatenblatt enthalten. Kennzeichnungshinweise auf dem Gebindeetikett beachten!

GISCODE: RE30

Kennzeichnung VOC-Gehalt: 

(EU-Verordnung 2004/42) Grenzwert 500 g/l (2010,II,j/lb): Produkt enthält im Verarbeitungszustand < 500 g/l VOC.

deko Repair CE-Kennzeichnung

deko Top EP-Satin VOC-Gehalte

Das Produkt entspricht den hohen Anforderungen an niedrige VOC-Gehalte, wie sie im Rahmen des nachhaltigen Bauens gefordert werden. Damit werden die von der EU in der Richtlinie 2004/42/EG (Decopaint-Richtlinie) geforderten Grenzwerte weit übertroffen.

 

Grenzwert

Tatsächlicher Gehalt

 

Decopaint Richtlinie 2004/42/EG – Komponente A

< 500

0,25

g/l

Decopaint Richtlinie 2004/42/EG – Komponente B

< 500

0

g/l

DGNB – Komponente A + B

< 3

0,02

%

Klima:aktiv – Komponenten A + B

< 3

0,02

%

LEED – Komponente A + B

< 100

13

g/l

Minergie ECO ® – Komponente A + B

< 1 (< 2)

0,02

%

(Im Rahmen der Decopaint-Richtlinie wird die einzelne Komponente zur Berechnung herangezogen. Bei den Bewertungssystemen für das nachhaltige Bauen ist immer die Mischung der beiden Komponenten im entsprechenden Mischungsverhältnis ausschlaggebend.)

Unsere Angaben beruhen auf unseren bisherigen Erfahrungen und Ausarbeitungen. Wir übernehmen Gewähr für die einwandfreie Qualität unserer dekofloors systems Produkte. 

Die Verantwortung für das Gelingen der durch den Verarbeiter durchgeführten Leistungen können wir nicht übernehmen, da wir keinen Einfluss auf die Verarbeitung und den Verarbeitungsbedingungen vor Ort haben.

Wir empfehlen im Einzelfall Test- oder Versuchsflächen anzulegen. 

Mit Erscheinen dieser neuen dekofloors systems-Produktinformation verlieren die vorangegangenen Informationen ihre Gültigkeit. 

Darüber hinaus gelten unsere „Allgemeinen Geschäftsbedingungen.“